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kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) feiert 100 Geburtstag – wohnortnahe Versorgung auf höchstem Niveau

„Der Ausbau psychiatrischer Versorgungsangebote stellt seit vielen Jahren einen wesentlichen Schwerpunkt bayerischer Gesundheitspolitik dar. Wir haben alleine in den vergangenen 25 Jahren rund 1,1 Milliarden Euro an Fördermitteln für Investitionen in psychiatrischen Fachkliniken bereitgestellt - davon etwa 670 Millionen für bauliche Maßnahmen. Auch die Kliniken des Bezirks Oberbayern wurden aus dem Krankenhausförderetat mit insgesamt gut 310 Millionen Euro gefördert. Nur durch zeitgerechte investive Maßnahmen für Kliniken kann eine hohe Versorgungsqualität auf Dauer erhalten werden“, betonte Staatsminister Klaus Holetschek im Rahmen der 100-Jahr-Feier des kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils).

„Das kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) sichert die wohnortnahe psychiatrische Versorgung der Menschen auf höchstem Niveau. Der exzellente Ruf des Klinikums ragt weit über das eigentliche Versorgungsgebiet hinaus“, erläuterte Bezirkstagspräsident Josef Mederer,  Mit seinen Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik, Gerontopsychiatrie ist das Klinikum Anlaufstelle für alle Menschen im Landkreis Erding sowie für den Flughafen München. „Eine wohnortnahe Versorgung ist unser zentrales Anliegen, dass wir in den vergangenen Jahren verfolgt haben. Hierzu gehört auch der weitere Ausbau der tagesklinischen und ambulanten Angebote. Unsere psychiatrische Tagesklinik in Freising, die 2010 eröffnet wurde, zeigt eindrucksvoll, wie wichtig wohnortnahe Angebote sind“, so Franz Podechtl, Geschäftsführer des kbo-Isar-Amper-Klinikum.

Die enge Verbundenheit der Gemeinde Taufkirchen (Vils) mit dem Klinikum erläuterte Bürgermeister Stefan Haberl. „Seit 100 Jahren gehört und prägt das Klinikum die Gemeinde und natürlich umgekehrt. Das Klinikum ist ein integraler Bestandteil der gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde und bereichert es. Wir sind froh, dass sich die Mitarbeiter sich so sehr engagieren.

Gemeinsam warfen Prof. Dr. Matthias Dose und Hermann Schmid einen Blick zurück. Der frühere Ärztliche Direktor Dose und der frühere Pflegedirektor Schmid prägten zusammen die Umwandlung der Klinikums zu einem modernen, patientenorientierten Klinikum ab Mitte der 90er Jahre. In diese Periode fiel auch die Eröffnung des Huntington-Zentrums-Süd, dass inzwischen Anlaufstelle für Menschen aus dem gesamten süddeutschen sowie dem deutschsprachigen Raum ist.
„Das kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) blickt auf eine eindrucksvolle Geschichte zurück, sie ist auch eine Erfolgsgeschichte. Integriert in die Gesellschaft und das ambulant-komplementäre Hilfesystem der Region bietet das Klinikum allen Menschen mit psychischen Erkrankungen die Hilfe, die sie benötigen: individuell zugeschnitten auf die Bedürfnisse und je nach Bedarf stationär, tagesklinisch oder ambulant“, so Prof. Dr. Peter Brieger, Ärztlicher Direktor des Klinikums.

Mit seiner wohnortnahen Versorgung sichert das kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) die psychiatrische, psychosomatische, gerontopsychiatrische und suchtmediznische  Versorgung für die Landkreise Erding, Freising sowie den Flughafen München. Mit knapp 410 Betten versorgt das kbo-Klinikum Taufkirchen (Vils) Patient*Innen mit psychiatrischen, psychosomatischen, gerontopsychiatrischen und suchtmedizinischen Erkrankungen. Zudem ist das 1998 gegründete Huntington-Zentrum-Süd überreginonale Anlaufstelle für Patient*innen mit der seltenen Erkrankung Chorea-Huntington. 2011 wurde die Tagesklinik und Ambulanz in Freising eröffnet. Die Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie ist für die Behandlung für Frauen in Bayern zuständig.