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Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer M.A. übernimmt Teilzeit-Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Zum 15. Februar 2021 hat Dr. rer. cur. Andreas Fraunhofer M.A., Mitarbeiter der Stabsstelle Pflegeentwicklung und Pflegewissenschaft im kbo-Isar-Amper-Klinikum und Referent der stellv. Pflegedirektorin, eine Teilzeit-Professur an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München übernommen. Das bedeutet, Prof. Dr. Andreas Fraunhofer wird zu 50 Prozent an der Hochschule München arbeiten, die anderen 50 Prozent verbleibt er am kbo-Isar-Amper-Klinikum in seiner bisherigen Funktion in der Stabsstelle Pflegeentwicklung und Pflegewissenschaft.

„Die Teilzeit-Professur ist insbesondere an staatlichen Hochschulen ein absolutes Novum“, erklärt Fraunhofer, der seit 2013 nebenberuflich als Lehrbeauftragter an der Hochschule München arbeitet. Aus seiner Sicht verbindet die Teilzeit-Professur Theorie und Praxis in idealer Weise. „Ich möchte den Bezug zur Praxis definitiv nicht verlieren und freue mich, dass die Hochschule München mir diesen außergewöhnlichen Weg ermöglicht hat.“  Sein neues Aufgabengebiet wird neben der Forschung und Lehre u.a. auch die Ausgestaltung der praktischen Seite des neuen Studiengangs „Primärqualifizierende Pflege“ sein, der im Oktober 2021 starten soll. „Es ist ja bekannt, dass der Studiengang ´Pflege dual` ausläuft. Bei allen Neuerungen möchte ich darauf achten, dass Psychiatrie kein Randthema ist, sondern ein zentrales Thema in der akademischen Ausbildung unserer Studierenden wird.“

Fraunhofers besonderer Dank gilt auch dem kbo-Isar-Amper-Klinikum, im speziellen Geschäftsführer Franz Podechtl der stv. Pflegedirektorin Brigitta Wermuth. Beide hätten ihn bei seinem Vorhaben stets unterstützt und seinem neuen Arbeitsmodell uneingeschränkt zugestimmt.

„Wir sind sehr stolz auf Prof. Dr. Andreas Fraunhofer“, so Wermuth. „Zum einen, weil er die Professur an der Hochschule übernehmen wird und damit künftigen Pflege-Studenten die Psychiatrie praxisnah, spannend und fundiert nahe bringen wird. Zum anderen, weil es ihm sehr wichtig war, weiter im kbo-Klinikum zu arbeiten.“ Davon werde die weitere Entwicklung der Pflegequalität sicherlich profitieren. „Ich freue mich auf die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis“, fügt sie hinzu.